Regionu Leipzig (Lipsko)





  
 
Döllnitzbahn

Oschatz – Mügeln – Glossen

Tradice s budoucností

Dráha Wilder Robert („Divoký Robert“), jak místní láskyplně dráhu Döllnitzbahn nazývají, patří k nejoblíbenějším památkám v „Saském vřesovišti“ (Sächsisches Heideland). Funící zvuk staré parní lokomotivy chytí za srdce nejen děti, ale i dospělé.

Podle pověsti je jméno dráhy „Wilder Robert“ spojováno se strojvedoucím, který pracoval v prvních letech tohoto železničního provozu v městečku Mügeln a byl proslulý rychlou jízdou.

Kořeny této dráhy sahají do dávné minulosti. Vzhled trati a na ni ležícího nádraží Mügeln, které bylo kdysi jednou z největších úzkorozchodných železničních stanic v Německu, se však v posledních desetiletích několikrát změnil. Historie železniční dopravy této dráhy se začala psát v roce 1884 otevřením dočasné přepravy řepy.

V průběhu času se železniční síť v okolí Mügelnu krok za krokem dostavovala, až délky 91,7 km dosáhla svého největšího rozsahu.

jízdní řád

Bahnstrecke Döllnitzbahn

Lage

Die Döllnitzbahn befindet im Landkreis Nordsachsen östlich von Leipzig, westlich von Riesa und Döbeln.

Anfahrt mit Bus & Bahn

Die Döllnitzbahn ist bequem per Bahn zu erreichen. Am Bahnhof Oschatz, gelegen an der Fernbahnstrecke Leipzig – Dresden (KBS 500), besteht von den meist stündlich fahrenden Zügen des RegionalExpress "Saxonia" direkter Anschluss zu den Zügen der Döllnitzbahn.

Anfahrt mit dem Auto

Für die Anreise mit dem Pkw empfiehlt sich die Fahrt über die A14 bis zur Abfahrt Leisnig, ab dort der Ausschilderung nach Mügeln und Oschatz folgen.

Streckenverlauf


Fahrzeuge Döllnitzbahn

Dampflokomotiven

Untrennbar mit der Geschichte des Mügelner Schmalspurnetzes verbunden ist der Einsatz von Dampflokomotiven der sächsischen Gattung IV K (sprich "viere K"), die hier jahrzehntelang in großer Stückzahl eingesetzt waren. Erste Exemplare dieser Gattung verließen die Werkhallen der Sächsischen Maschinenfabrik Richard Hartmann in Chemnitz im Jahre 1892. Bis 1921 wurden insgesamt 96 Lokomotiven der Gattung IV K produziert. Sie ist damit die in der größten Stückzahl gebaute deutsche Schmalspur-Dampfloktype.

Einst war sie daher auf allen 750mm-spurigen Schmalspurbahnen in Sachsen von Carlsfeld bis Zittau und darüber hinaus beispielsweise auf der Insel Rügen anzutreffen. Die Naßdampfloks mit dem charakteristischen 4-Zylinder-Verbundtriebwerk erreichen eine Leistung von rund 210 PS. Weitere technische Daten sind die Fahrzeuglänge von 9.000 mm und die Dienstmasse von max. 29,3 t. Für die hervorragende Konstruktion spricht die Tatsache, dass in den Jahren 1962 bis 1967 insgesamt 30 Lokomotiven im Reichsbahn-Ausbesserungswerk (RAW) Görlitz "rekonstruiert" wurden, was in der Realität einem nahezu kompletten Neubau gleich kam. Insgesamt sind 22 Exemplare dieser Lokomotivtype erhalten geblieben. Davon gehören drei Stück zum Bestand der Döllnitzbahn.

99 1561-2 Baujahr 1909/1967, SMF/3214, derzeit abgestellt
99 1574-5 Baujahr 1912/1964, SMF/3556
99 1584-4 Baujahr 1912/1964, SMF/3595, derzeit abgestellt

Diesellokomotiven

Mit der Übernahme der verbliebenen Strecke des Mügelner Netzes im Jahre 1993 durch die Döllnitzbahn begann der Einsatz von Diesellokomotiven. Anfangs waren Leihlokomotiven des Typs V10C im Einsatz. Später wurden je zwei Dieselloks aus Österreich und Polen beschafft, um den Betrieb rationeller zu gestalten und den Fortbestand der Bahn zu sichern.

199 030 Baujahr 1940, Simmering/66765, ex ÖBB 2091.010
199 031 Baujahr 1940, Simmering/66767, ex ÖBB 2091.012
199 032 Baujahr 1957, LKM/250027, ex DR 199 008
199 034 Baujahr 1981, FAUR/24059, ex PKP Lyd2-102, abgestellt


Historie der Döllnitzbahn

Um 1870 war im Königreich Sachsen das Eisenbahnnetz soweit ausgebaut, dass die so genannten Hauptbahnen die großen Städte verbanden und es Eisenbahnverbindungen zu allen Nachbarländern Sachsens gab. Die Regionen in der Fläche waren zumeist noch nicht erschlossen, so auch das Mügelner Land. Zwar führte bereits seit 1839 die erste Fernbahnlinie Deutschlands von Leipzig nach Dresden auch durch Oschatz, aber für die überwiegend landwirtschaftlich geprägte Region fehlte jegliche Verkehrsanbindung.

Mit dem Entstehen der Schmalspurbahnen wurde nun auch dieser Landstrich bedacht und am 17. Januar 1882 eine erste schmalspurige Bahnlinie von Döbeln über Mügeln nach Oschatz durch die Regierung genehmigt. Baubeginn war im Oktober 1883 und ein gutes Jahr später am 7. Januar 1885 wurde die Strecke – wie üblich mit viel Volksfesttrubel – feierlich eingeweiht. Das Gebiet rund um Mügeln bot aber für weitere Bahnen gute Voraussetzungen, da nicht nur die Landwirtschaft – und hier besonders der Rübenanbau – die Region prägte, sondern auch wichtige Rohstoffe wie Kaolin abgebaut wurden. So entstand nach und nach in schneller Folge ein beachtliches Netz von Schmalspurbahnen entlang der Hauptlinie Oschatz – Mügeln – Döbeln. Dazu gehörten die Strecken Mügeln – Neichen (Eröffnung 1. November 1888), Oschatz – Strehla mit Direktanbindung an die Elbe (30. Dezember 1891), die Stichbahn Nebitzschen – Kroptewitz zum Kaolinabbau (3. August 1903) und der Bahnbau von Döbeln über Lommatzsch nach Meißen, wo Anschluss an das ebenso in 750 mm Spurweite angelegte Wilsdruffer Netz bestand. Im Herzen Sachsens war damit ein beachtliches Schmalspurnetz von der Elbe in Strehla bis ins Erzgebirge nach Frauenstein entstanden.

In den 1960er Jahren begann mit der zunehmenden Motorisierung der Bevölkerung das langsame Sterben der meisten Schmalspurbahnen. So blieb auch von den einstigen Schmalspurnetzen um Mügeln und Wilsdruff nur mehr der Abschnitt Oschatz –  Mügeln – Kemmlitz für den Güterverkehr erhalten. Nach 1990 stellte sich die Frage der Einstellung der hoch defizitären Bahn, auf der bedingt durch die engen Bogenradien und die eingeschränkte Belastbarkeit der Brücken noch immer alleinig die Dampfloks der Gattung "IV K" den Verkehr bewältigten – und das nun schon seit 100 Jahren! Mit der Privatisierung konnte wieder ein regelmäßiger (Schüler-)Personenverkehr aufgenommen werden und schließlich sogar eine "Neubaustrecke" entlang der 1972 stillgelegten Trasse nach Glossen errichtet werden.

 

Kontakt:

Döllnitzbahn GmbH
Bahnhofstraße 6
04769 Mügeln

tel.: 034362 32343
fax: 034362 32447


e-mail

Kde nás najdete:


provozní doby:

Die Döllnitzbahn fährt von Montag bis Freitag mit Dieselzügen. An ausgewählten Wochenenden und Feiertagen finden Dampfzugfahrten statt.

ceny jízdného:

Auszug aus der Tariftabelle. Dieselbetrieb pro Richtung & Person, gestaffelt nach Entfernung.
1 Zone 2 Zonen
Erwachsene 1,90 € 3,30 €
Ermäßigte 1,10 € 2,00 €

Dampfzugfahrten pro Richtung & Person, gestaffelt nach Entfernung.
1
Zone
2
Zonen
2
Zonen
Erwachsene 3,40 € 5,80 € 6,30 €
Ermäßigte 2,60 € 4,50 € 5,00 €

Tarifzonen
Oschatz Hbf. - Naundorf 1   Zone
Oschatz Hbf. - Mügeln Bf. 2 Zonen
Oschatz Hbf. - Glossen 2 Zonen
Mügeln Bf. - Glossen 1   Zone

Zeitkarten Dampf (Auszug)
1 Zone 2 Zonen
Tageskarte 1 Person Erwachsene 4,40 € 7,80 €
Tageskarte 1 Person Ermäßigte 2,60 € 4,70 €
Tageskarte Gruppe (5 Pers.) Erwachs. 13,20 € 23,40
Tageskarte Gruppe (5 Pers.) Ermäßig. 2,60 € 4,70 €
Bei Fahrten mit dem Dampfzug kommt zu jeder Person der Gruppe der gestaffelte Dampfzuschlag pro Richtung  dazu.

 

nabídky zájezdů:

Buchbares Gruppenangebot 1: Auf schmaler Spur in eine gewichtige Stadt

Buchbares Gruppenangebot 2: Auf schmaler Spur in eine gewichtige Stadt

Angebot für Individualreisende: Auf schmaler Spur in eine gewichtige Stadt

další nabídky zájezdů

Akce:

-
Stadtfest Oschatz und 750 Jahre Naundorf


Abendfahrten


Ferienfahrten unter Dampf

-
Ferienfahrten mit Dieselzug

-
Ferienfahrten mit Dieselzug

další akce

jízdní řád:

Ke stažení