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Mehr als ein Moped: Die Familie Simson zwischen Erfolg und Verfolgung

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Verkehrsmuseum Dresden gGmbH
Augustusstraße 1
01067 Dresden

Phone: +49-351-86440
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11.11.2026
Mehr als ein Moped: Die Familie Simson zwischen Erfolg und Verfolgung

Der Name Simson ist bis heute vielen Menschen ein Begriff – vor allem durch die legendären Mopeds, die Generationen geprägt haben. Weniger bekannt ist die Geschichte der jüdischen Unternehmerfamilie, die hinter diesem Namen stand. Über Jahrzehnte gehörten die Simsons zu den bedeutenden Industriellen Deutschlands und trugen maßgeblich zur wirtschaftlichen Entwicklung ihrer Region bei.
Mit der nationalsozialistischen Machtübernahme geriet die Familie jedoch zunehmend unter Druck. Ausgrenzung, Verfolgung und schließlich die Enteignung ihres Unternehmens bedeuteten das Ende einer bemerkenswerten Erfolgsgeschichte.

Im Rahmen dieser Veranstaltung im Verkehrsmuseum Dresden wird in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Dresden e. V. die Geschichte der Familie Simson, ihre Bedeutung für Industrie und Gesellschaft sowie die Folgen der nationalsozialistischen Judenverfolgung beleuchtet. Dabei wird sichtbar, wie eng deutsche Wirtschafts-, Alltags- und Erinnerungsgeschichte miteinander verwoben sind.

Uhrzeit

19 bis 21 Uhr
Ab 18 Uhr besteht im Vorfeld die Möglichkeit, die Simson-Exponate in der Dauerausstellung des Verkehrsmuseums zu besichtigen. Für Fragen steht in dieser Zeit Maria Niklaus, Sammlungsleiterin Straßenverkehr zur Verfügung.

Preise

Eintritt frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich
 

Weitere Informationen zum Verkehrsmuseum Dresden

gibt es auf den Seiten der DAMPFBAHN-ROUTE Sachsen hier